MMI eilt den TBC-Opfern in Uganda zu Hilfe
Um den ugandischen Ärzten bei ihrem Kampf gegen die explodierende TBC-Epidemie in Afrika zu helfen, fördert MMI ein Versuchsprogramm in Mbuya in der Nähe von Kampala. “Reach out Mbuya” – eine Organisation zur Vorbeugung und Behandlung von TBC und HIV/AIDS – ist Programmpartner von MMI in Uganda.
Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben in Afrika jährlich über 500.000 Menschen an Tuberkulose (TBC) und weitere 2,3 Millionen infizieren sich. In Afrika sterben mehr infizierte Menschen an TBC als in jedem anderen WHO-Gebiet, zum Teil wegen der HIV-AIDS-Krise. Mehr als 35-40% der Patienten im Mbuya-Programm leiden an TBC und HIV/AIDS.
Das “Reach Out Mbuya”-Programm basiert auf der bekannten und bewährten DOTS-Strategie (international empfohlene TBC-Kontrollstrategie). In den achtziger Jahren in Tansania entwickelt, setzt man zur Patientenbetreuung Pflegepersonal der Gemeinden und Freiwillige ein, damit die Einnahme von Nahrung und Medikamenten bis zur Heilung gesichert ist.
Das DOTS-Programm ist nicht nur für TBC-Behandlungen maßgeblich, sondern auch für die Organisation eines kommunalen Gesundheitsprogramms in Uganda, das dem Land hilft, die für die Behandlung von HIV erforderlichen retroviralen Medikamente zu verabreichen.
Die Gelder von MMI werden zur Förderung von Freiwilligen in den Gemeinden genutzt, welche die Kranken besuchen und sich um Nahrung, Medikamente und pädagogische Maßnahmen kümmern.